Mini-Rhyschwimme – 22. April 2007

 

Z Basel an mym Rhy isch es halt allewyl heerlig. Das durften ein paar USZler an diesem wunderschönen frühsommerlichen Sonntag wieder einmal mehr erfahren.

 

Das Boot war (fast) voll – aber im positiven Sinne, als Bruno uns in seinem Weidlig den Bach hinauf bis zum Birskopf tuckerte. Die ersten, die ins Wasser plumpsten, waren die beiden Wolfis gefolgt von mir, und mir folgten Marianne, Roland, Urs, Amadea, Max und Karli. Moni, Madeleine mit Vanessa und Maelle, Familie Laszlo und Familie Martin blieben bei Bruno an Bord und liessen uns nicht aus den Augen...

 

Unter soviel Aufmerksamkeit konnten wir uns ruhig ausserhalb der Schwimmzone und von Pfeiler zu Pfeiler treiben lassen – genau wie von Karli in seinem Briefing uns wärmstens ans Herz gelegt. Genüsslich lagen wir auf dem Wasser, das uns mitnahm auf seiner Reise in die Nordsee. Wir hatten aber nicht soviel Zeit, uns bis dorthin tragen zu lassen – noch nicht alle sind im Ruhestand oder Privatiers. So genossen wir das Bad im doch 13° kalten/warmen, mässig klaren Rhein umso intensiver, da wir schon bei der Dreirosenbrücke uns wieder an Land spülen lassen mussten. Und von dieser Brücke sind's noch ein paar Meilen bis Rotterdam.

 

Neben den vielen Spaziergängern und Sonnenanbetern, die sich bereits an der Kleinbasler Riviera tummelten, beguckten uns auch viele Schwäne, die sich wegen unserer vielleicht nicht gerade allzu graziösen Schwimmweise sicherlich ab und zu zuzwinkerten. Da sie uns trotz Werbezeit nicht mit ihrem allzu bekannten Imponiergehabe eine Vorstellung ihrer Kraft und Schönheit und Eleganz geben wollten und uns nur ruhig (vielleicht mit einem leisen Lächeln) an- und nachschauten, liess mich ihre Gedanken über uns eigentlich genau vor Augen führen: wir waren keine Gefahr. Schön für alle; die Schwäne konnten ihre Kräfte sparen und wir mussten nicht Bekanntschaft machen mit einem Schwanenflügel, denn zum abschwimmen hätten wir sowieso keine Chance.

 

Nach der Schwarzwald- (oder Dalbe-), Wettstein- Mittlere- und Johanniter- lag unser Ziel, die Dreirosenbrücke vor uns und wir ruderten – fast so elegant wie Herr und Frau Schwan – zum Ausstieg. Und von dort watschelten wir zurück zur Kaserne, wo Annemarie vor dem Bootsclub bereits die Holzkohle ihrem Verwendungszweck übergeben, lies den Grill in Glut versetzt hat.

 

Bevor wir uns aber dem Bräteln unserer Steaks, Würste, Gemüsespiesse widmen konnten, drängelten alle zum stillen Örtchen und dann unter die warme Dusche. Obwohl niemand während des 50 minütigen Schwumms fror, war es doch herrlich, kurz unter die Dusche zu stehen. Und alle dufteten dann wieder fein nach Nivea Hair and Body oder so.

 

Dann aber war der Würste Galgenfrist vorbei. Bei so einem tollen Grill war alles bald gut gebraten und wir konnten uns dem Schwelgen hingeben. Ach wie dumm, dass Marianne und Roland "zuviel" Tomaten/Mozarella mitbrachten, was sie partout nicht mehr mit nach Hause schleppen wollten. So "opferten" wir (Lupo, Amadea, Urs und ich) uns halt und halfen ihnen beim Essen dieser Gaumenfreude – die umso feiner war, als Roland sein halbes italienisches Gewürz-, Olivenöl- und Balsamico-Küchenabteil mit dabei hatte und immer wieder frisch anrichtete. Es war ein Schmaus. Auch die süssen Schleckmäuler kamen nicht zu kurz, hatten die USZ-Konditorinnen doch auch ihrem Hobby gefrönt und Cakes, Kuchen und Brownies mitgebracht.

 

Es war schön! Alles stimmte; vom Wetter übers Wasser bis zum Zusammensein mit lieben Kollegen und wieder gesund Nachhausekommen.

 

Vielen Dank Karli und Annemarie fürs Organisieren und Bruno fürs Skippern – oder wie das bei den Wasserfahrern heisst.

 

Caethy                                                                                                                    Zu den Bilderseiten