USZ-TÖFFTOUR (7. – 9. September 2007)

 

Voller Vorfreude haben wir unsere Töff-Koffer gepackt, den Sohn unter-gebracht und sind mit Kaffeehunger und Gipfeli-durst zum Treffpunkt bei Alain gerauscht.

 

Hier fehlte nur noch Markus, der noch kurz eine neue Batterie in der Werkstatt einbauen liess. Mit leichter Verspätung stiess er dann am 27. Kreisel in Delémont zu uns und so konnte die Reise vollzählig losgehen.
Unser erstes Etappenziel war eine Farm namens ‚Amis des ânes’ in der jurassischen Wildnis, wo uns die Bäuerin und eine Schar Esel herzlich willkommen hiessen. Wir lernten einiges über Grautiere und konnten Henriette knapp davon abhalten, einen Esel hinten an Beats Motorrad zu binden und die hübscheste Katze im Topcase zu verstauen. So nahmen wir nach einem gewaltigen Buurezmorge nur die hervorragende Eselsalami mit.

 

Nach einer gemütlichen Fahrt durch den Jura erreichten wir gegen Abend Yverdon und checkten im architektonisch interessantesten Gebäude der Stadt ein. Bei Alains und Lisbeths Luxus-Suite sorgten ein direkter Zugang zum Hotelbüro und eine Durchreiche zwischen Schlaf- und Badezimmer für spezielle Ambiance.

 

Der nächste Morgen war der Traum jeden Motorradfahrers. Tolle Strecke, super Wetter, Panorama zum träumen und unzählige Oldtimer, die uns entgegenkamen. Unser Ziel hiess Saanen, wo wir in verschiedenen Splittergruppen eintrafen. Die einen hängten noch zwei Pässe an die Route dran oder mischten sich unter die Promis in Gstaad und andere genossen den Pool im Hotel. Die Gruppen fanden sich aber spätestens in den Zimmern wieder, wo sie als Wohngemeinschaften untergebracht waren. Standardsatz: ‚Der letzte schliesst ab…’.

 

Am Sonntag erwartete uns dann der Jaunpass mit Nebel und so sahen wir relativ wenig von der Umgebung und dem berüchtigten Röstigraben als wir Richtung Bern kurvten. Auf den Spuren von Ueli dem Knecht ging’s via Emmental nach Balsthal und dann zum Passwang, wo der letzte Kaffee und die allerletzten Nussgipfel noch Mal Energie für den Heimweg spendeten.

 

Ein grosses Dankeschön an den Organisator Max, der uns unbekannte Ecken und ungewöhnliche Baustile zeigte! Diese Töfftour war nicht nur kulinarisch ein Höhenflug!

 

Wir freuen uns auf das nächste Mal! Sandra  zu den Bilder