15. - 17.08.08 Tauchweekend mit Marianne

 

Geplant war eigentlich wieder Walensee, aber da war schon alles besetzt. Eine Ausweichmöglichkeit mit nicht erwarteter kulinarischer Überraschung bot sich direkt in Därligen. Das Hotel du Lac und den Tauchplatz Därligen bei Doris kannten

wir ja schon von viel früher. Da hatten wir doch mal ein Rettungsseminar und auch andere separate Kurse durchgeführt.

 

An diesem regnerischen Freitag, begaben sich Marianne und Roland, Annemarie und ich schon am Morgen in Richtung Thunersee. Sie mussten noch etwas organisieren und fuhren über Beatenberg aufs Niederhorn. Wir fuhren mit Zwischenhalten zur Niesenbahn. Auf den Niesen fahren haben wir wegen Schneefall auf der Bergspitze ausgelassen.

 

Unsere nächste Station war dann die Milchbar (super Pizza) am See zwischen Leissigen und Faulensee. Dort trafen wir uns per Zufall. Roland sah unser Auto und holte uns per Natel aus dem verregneten Wald vom Wandern. Gemeinsam inspizierten wir diesen Tauchplatz und auch den naheliegenden Platz Rigips. Anschliessen folgte der Zimmerbezug in Därligen.

Wir erhielten das besondere Zimmer „Turmzimmer“ das natürlich mit einem Apéro bei schönster Rundsicht genutzt werden musste.

Bald war Zeit fürs Nachtessen und man traf sich im Sternen. Caethy und Wolfgang waren auch schon da und etwas später kam auch noch Maeggi mit Markus. Das ehemalige Beizli hat sich seit einem Jahr unter der neuen Leitung von einem jungen Ehepaar zu einem hervorragenden Speiserestaurant mit vorzüglicher Weinkarte entwickelt.

 

Am nächsten Tag war dann Tauchen bei der Milchbar und beim Rigips angesagt. Dort stiessen dann auch noch Beat, Franco und Ramon zum Tauchen dazu. Wir nutzten diesen sonnigen Samstag zum Wandern auf den Aabeberg. Es war keine Frage, das gleiche Restaurant wurde am Abend ausgewählt. Wir wurden nicht enttäuscht.

Am Sonntag war dann Tauchen mit dem Boot angesagt, das die Taucher auf die andere Seeseite bringen soll. Erwartungs-gemäss ist es an der Wand etwas besser. Ramon und Franco blieben in Därligen zum Tauchen. Maeggi, Markus und Beat verzichteten ganz. Wir, Anne und Karl, hatten schon Wanderpläne, warteten aber bis alle weg oder im Wasser waren.

Ramon           

Franco    

Die Anderen

Pech

Obwohl eine gegenseitige Kontrolle gemäss Lehrbuch durchgeführt wurde, hatte Ramon Pech. Nach dem Sprung ins Wasser sprudelte irgendwo Luft. Das war Glück im Unglück. Konnten Sie doch einfach das kurze Stück von der Mole aus, zum Tauchplatz zurück schwimmen.

Für die Anderen begann am gegenüberliegenden Ufer ein Tauchgang mit nur einem Meter Sicht. Aber auch das konnte ihre gute Laune nicht verderben und es wurden nach dem Tauchgang noch Fischknusperli im Hafenbeizli vertilgt, wie ich später gehört habe.

 

Noch vor ihrer Rückkehr verabschiedeten wir uns von den Anwesenden. Unser geplanter Spaziergang führte uns noch nach Interlaken zur Ruine Weissenau die im renaturierten Naturschutzgebiet an der Aare beim Thunersee liegt. Auch ein zusätzlich ausgedehnter Spaziergang in Interlaken selbst folgte, den wir irgendwann noch fortsetzen werden.

 

Marianne, herzlichen Dank für die Organisation. Wir haben zusammen ein schönes Wochenende verbracht.

Karl                                                                        zu den Bildern